KDE 4.0 erschienen. Aber ...

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Die KDE zählt in Deutschland zu den beliebtesten Oberflächen für Linux. Große Distributionen wie SuSE oder Mandriva setzen ausschließlich auf das K Desktop Enviroment.

Nun ist die Version 4.0 von KDE erschienen - ein großer Versionssprung mit sehr vielen Neuerungen. Denn das KDE bietet nicht nur die Oberfläche, um Programme darauf auszuführen, sondern auch die Programme selbst. So ist eine komplette Office-Suite ebenso integriert wie Multimedia-Anwendungen, Grafikprogramme und Tools, um sicher im Web zu surfen.

Wer bisher mit dem alten KDE arbeitete, sollte sich einen Wechsel dennoch überlegen und erst einmal einen Blick auf seine Hardware werfen. Denn die neue Umgebung benötigt mehr RAM, eine bessere Grafikkarte und einen schnelleren Prozessor als sein Vorgänger. Zudem richtet sich das erste Release vor allem an Entwickler, die nun das Release testen und Bugs melden sollen. Behörden, Unternehmen oder auch SoHo-Anwender sollten sich mit dem Umstieg noch Zeit lassen.Damit hat sich auch in der Linux-Welt das Verhalten durchgesetzt, das man von Windows kennt - noch nicht fertige Systeme, die dann beim Anwender reifen. Etwas, das von SuSE und Ubuntu bereits bekannt ist. Nun ja, Linux wird Windows eben immer ähnlicher ... :-(

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