Achtung - Abo-Falle

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Professionelle Gewinnspiel-Anbieter versuchen mit allen Tricks, kostenpflichtige Abos ihrer Dienste zu verkaufen. Nun locken sie mit teuren Handys.

Eine besonders gefährliche Masche fährt nun Handygewinner.com. Denn der Text auf der Webseite lautet:

Warum Handys kaufen, oder Verträge abschließen?

Zur Zeit werden im Internet einige hundert Handys verlost, die Sie völlig kostenlos gewinnen können. Unser Spezial - Team sucht diese Gewinnspiele für Sie heraus, und meldet Sie bei jedem dieser Gewinnspiele automatisch an. So nehmen Sie an jedem Handy Gewinnspiel teil, und brauchen nur noch auf Ihre Gewinne zu warten!

Trägt man seine Daten ein und bestätigt die AGB, ohne diese zu lesen oder einen Blick auf das reichlich Kleingedruckte im unteren Kasten zu werfen, hat man ein Gewinnspiel-Abo abgeschlossen, welches eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten hat und monatlich mit vier Euro zu Buche schlägt - also 48 Euro für die vage Hoffnung auf Gewinne.

Damit wird aber imho der reißerische Text ad absurdum geführt. Hier wird dem Besucher der Webseite suggeriert, er könne kostenlos gewinnen, was aber nicht der Fall ist. Eine üble Falle für gutgläubige Menschen also, die rasch ihre Daten eingeben und auf die fett gedruckte Aussage vertrauen.

Natürlich werden die Anbieter argumentieren, dass sie es ja niedergeschrieben haben - in den AGB und im Fuß. Doch dieses Kleingedruckte wurde schon in anderenFällen von Gerichten beanstandet und ist alles andere als fair.

1 Kommentar

Ionannis Lagos
Kommentar 1
08.05.08 / 16:44 Uhr
Hallo,
Eine kurze Frage. Was passiert wenn man aus Versehen sich eigetragen hat? Muss man trotzdem bezahlen oder gibt es die Möglichkeit aus den vertag raus zur kommen? Ich habe den per email mitgeteilt das ich den vertag nicht möchte, aber es ist nicht möglich sagen Die.
Danke
Kommentar:

Leider haben wir keinen Rechtsanwalt an der Hand und können auch keine Rechtsauskunft erteilen. Ich würde jedoch vorschlagen, den zuständigen Verbraucherschutz zu kontaktieren, da es in der Vergangenheit bereits Urteile gegen dieses Vorgehen gab.

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