Im Test: Softmaker Office 2010 für Linux

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Der Wechsel zu Mac brachte auch den Abschied von Softmaker Office mit sich. Denn dieses Programm gibt es zwar unter Linux und Windows, Windows Mobile und nun auch bald für Android, aber Mac bedienen die Macher bislang nicht – warum auch immer.

Eigentlich schade, denn Softmaker Office ist sehr kompatibel, es ist schnell und leicht zu bedienen. Ich war stets sehr zufrieden mit den Programmen; viele Romane entstanden mit Softmaker Office 2006 oder Softmaker Office 2008.

Nun aber habe ich doch Softmaker Office 2010 für Linux im Test. Aber nicht, weil ich dem Mac den Rücken kehren möchte; ganz gewiss nicht.
Nein, der Grund ist ein anderer:
Seit einiger Zeit erstellen wir eBooks selbst – unser Verlag ist in diesem Bereich recht rege, denn wir bringen auch die kostenfreien Facebook-Novellen sowie die neue Leitserie des Geisterspiegels in das allseits beliebte eBook-Portal Beam-eBooks.

Das Tool, mit dem ich diese eBooks erstelle, heißt Jutho – und dieses Programm beherrscht lediglich den Import von .odt, nicht aber von docx. Für mich bedeutet das, dass ich die Texte in dieses offene Format konvertieren muss.

Nun gibt es ja für solche Fälle eigentlich Open Office oder dessen Abkömmling Libre Office. Aber aus einem mir nicht näher bekannten Grund ist das .odt nicht so, wie es Jutho gerne hätte. Oder anders ausgedrückt – das, was Libre Office da macht, ist voll für ‘n Arsch!

Word 2010 kann ebenfalls ein gutes .odt speichern; damit kommt Jutho zurecht. Aber Word 2010 besitze ich nicht. Zwar habe ich eine Testversion laufen, aber noch ist die Kaufentscheidung nicht gefallen.

Da ich ohnehin mit einer virtuellen Maschine arbeiten muss, habe ich jüngst Linux Mint 13 unter Parallels installiert und einen Text mit der Demo-Version von Softmaker Office 2010 in .odt konvertiert.

Und siehe da – Jutho „fraß“ die Datei und erstellte ein tolles eBook. Ich war noch nie so schnell mit dem Erstellen eines eBooks fertig wie diesmal!

Natürlich werde ich das Programm noch etwas ausprobieren. Wenn es mich jedoch überzeugt, werde ich mir die neue Version zulegen.

30 Tage kann ich es nun auf Herz und Nieren testen. Wer weiß, vielleicht ist bis dahin auch Softmaker Office 2012 als Beta erhältlich …

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