giga.de unterstützt Googles Datensammelwut

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Verlage von Zeitungen und Zeitschriften haben es dieser Tage schwer - wegen des Internets kaufen die Menschen immer weniger Gedrucktes, im Internet selbst machen sie jedoch kein Geld, weil ihnen in all den Jahren nichts anderes einfiel, als User mit Werbung zu überhäufen.

Und dieses Modell scheitert zunehmend an den Ad-Blockern.

Kein Wunder also, dass sie versuchen, so viel Geld wie irgend möglich aus den Usern herauszuholen.

giga.de - laut eigenem Bekunden "eines der größten deutschen Technik- und Gamesportale", sieht sich offenbar genötigt dem User mittels Google auch sensible Daten zu entlocken.
Um einen Artikel lesen zu können, muss man nämlich eine Frage beantworten - sonst geht es nicht weiter.

Ganz unverblümt bittet Google einem zu sagen, bei welcher Bank man denn bitte seine Kreditkarte beantragt habe.

Mit Verlaub - das geht Google einen feuchten Dreck an!

Zwar hat man die Möglichkeit, dies Befragung zu überspringen, aber diese findet sich am Ende der Befragung - viele User dürften längst die Frage beantwortet und Google damit neues Futter geliefert haben.

Natürlich ist dies Bigotterie auf hohem Niveau, denn schließlich lockt giga.de User auch mit Artikeln zu Datenschutz oder der Daten-Sammelwut von Microsoft und Co. Tatsächlich aber ist es giga.de offenbar völlig egal, ob Google auch die letzte noch unbekannte Information aus den eigenen Usern presst! So lange nur die Kasse klingelt!

Zum Glück gibt es viele andere Webseiten, auf denen man die benötigte Informationen findet!

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