Im Test: MEGAFONT NEXT

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SoftMaker ist nicht nur bekannt für SoftMaker Office, dem hervorragenden Office-Paket für Windows und Linux, sondern auch für seine Schriftensammlungen.

Eine solche Sammlung liegt nun unter dem Namen MEGAFONT NEXT vor – und mega ist diese Sammlung in der Tat, finden sich doch 5.000 professionelle Schriften auf dem Datenträger.

Auszug aus der Beschreibung: 

Alle Schriften bieten vollständige Zeichensätze mit Umlauten und Akzenten, individuell gestaltete Eurosymbole und optimierte Darstellung auf Bildschirm und Drucker. Viele Schriften unterstützen neben Deutsch und den westeuropäischen Sprachen auch die osteuropäischen und türkischen Sonderzeichen.

Zahlreiche Schriften der MegaFont NEXT nutzen die OpenType-Technologie voll aus, um in Grafikprogrammen wie der Adobe Creative Suite typographisch anspruchsvollen Satz vollautomatisch zu ermöglichen – zum Beispiel mit Alternativbuchstaben, automatischen Ligaturen und Mediævalziffern.

Die Installation der Schriften gestaltet sich unter Windows sehr einfach. Hier genügt es, den auf der CD beiliegenden Fontmanager namens Fontman zu öffnen, die gewünschte Schrift auszuwählen und zu installieren.

Auch unter Mac ist es nicht schwer, die gewünschte Schrift zu installieren. Hierzu ruft man das jeweilige .ttf-Verzeichnis mittels des Finders auf, lässt sich die Vorschau einblenden und installiert die Schrift bei Gefallen per Doppelklick.

Unter Linux verhält es sich identisch, wie ich bei einem Test unter Linux Mint mit Mate-Desktop feststellte. Es genügt, die Schriften im Dateimanager aufzurufen. Per Doppelklick oder Rechtsklick lassen sich dann eine oder mehrere Schriften über den Schriftenanzeiger installieren.

Möchte man sich einen Überblick über die Schriften verschaffen, so findet man entsprechende .png-Dateien in zwei Ordnern; einfacher geht es kaum.

Die Auswahl der Schriften ist sehr gut. Ob man nun ein geschäftliches Dokument erstellen und mit einer eher nüchternen Schriftart versehen, eine Urkunde mit geschwungenen Lettern oder gar eine mittelalterliche Schrift nutzen möchte – MEGAFONT NEXT enthält all das.

Auch die Qualität der Schriften ist hervorragend. Hier muss man trotz des günstigen Preises keine Abstriche machen! Ob man die Schriften nun in TextMaker, Word oder in einem der Adobe-Programme einsetzt, um professionelle Ergebnisse zu erzielen, stets kann die Qualität überzeugen.

Genutzt werden dürfen die Schriften nicht nur privat, sondern auch geschäftlich – sowohl bei Design und Druck als auch in PDF-Dateien dürfen sie eingesetzt werden.

Nicht erlaubt ist es, sie als Webfonds zu nutzen, oder – und dies sowohl schade wie unverständlich – in ePub-Büchern. Sucht man zum Beispiel eine hübsche Schrift für einen Titel, so darf man das Buch zwar gedruckt oder als PDF vertreiben, nicht aber im weit verbreiteten ePub-Format. Eine unnötige Einschränkung, wie ich finde.

Immerhin aber darf die Sammlung auf bis zu drei PCs eines Unternehmens genutzt werden …

Preise:

  • Vollversion: 34,95 Euro
  • Upgrade: 19,95 Euro
  • Backup-CD: 4,95 Euro

Fazit:

Mit MEGAFONT NEXT erhält man eine große Auswahl hochwertiger Schriften – und dies für einen breiten Einsatzzweck. Ob Print oder PDF, ob privat oder geschäftlich spielt hierbei keine Rolle.
Nur Autoren und Verlage von eBooks können diese Sammlung nicht nutzen!

 

 

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