Neu erschienen: Linux Mint 18.3

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Dieser Tage erschien die neue Version von Linux Mint in der Version 18.3. Sie steht sowohl mit Desktop Mate als auch mit Cinnamon zum Download bereit!

Mint18.3 mit dem hübschen Namen "Sylvia" basiert auf Ubuntu 16.4 und ist eine LTS, sie wird bis 2021 unterstützt.

Mit dieser Version werden etliche Programme aufgefrischt, das Augenmerk liegt jedoch wie stets bei Mint auf der Stabilität.

Die wohl größte Neuerung dürfte das Implementieren von Flatpak sein. Damit ist es möglich, Linux-Programme auch dann zu nutzen, wenn das eigentliche Mint hierfür nicht alle Abhängigkeiten erfüllt. Die Software läuft dann in ihrer eigenen, kleinen Umgebung mit allen Abhängigkeiten, ohne aber das zugrundeliegende Linux zu tangieren. Auf diese Weise steht dem User eine sehr viel größere Auswahl an Programmen und Versionen zur Verfügung.

Integriert wurde Flatpak in den überarbeiteten Softwaremanager, der nun eher an einen kostenfreien App Store erinnert. Wichtige Programme werden direkt angeboten, etwa Spotify, Dropbox oder der Desktopmanager von WhatsApp. So ist es einfach, ein Programm zu installieren.

Ebenfalls stark überarbeitet wurde das Backup-Tool. Seine Bedienung wurde stark vereinfacht; so kann man nun leicht sein Home-Verzeichnis komplett sichern und bei Bedarf zurückspielen. 

Neu ist auch eine Snapshot-Funktion, mit der man das System an sich sichern kann. Diese findet sich in einem eigenen Tool!

Weitere Neuerungen finden Interessierte unter diesem Link.

Meinung:

Ich nutze Mint 18.3 Cinnamon seit der ersten Beta-Version, welche bereits sehr stabil lief. Hatte ich unter Mint 18.2 Probleme mit Cinnamon - Schriften wurden verwaschen angezeigt - sodass ich häufig auf Mate ausweichen musste, so gibt es dieses Problem mit 18.3 bei mir nicht. Alles wirkt gestochen scharf und klar.

Flatpak ist eine nützliche Sache, möchte man Programme installieren, die zu alt oder zu neue für Mint 18.3 sind. Sie laufen in ihrer Welt und lassen sich so nutzen - und dies sehr performant.

Auch für User von Linux Mint 18 bis 18.2 lohnt also der Umstieg; Cinnamon sieht besser aus, Backups lassen sich schneller erledigen und mit Flatpak hält ein echter Mehrwert Einzug.

Die Installation ist wie immer sehr einfach; entscheidet man sich dafür, Treiber von Drittanbieter von Anfang an einzubinden, steht einem nach Abschluss der Installation ein System zur Verfügung, mit dem nicht nur arbeiten, sondern auch Multimedia in all ihren Schattierungen genießen kann.

Leichter macht es einem wohl zur Zeit kein Betriebssystem und keine Distribution! Somit ist in meinen Augen Mint die perfekte Wahl für alle, die neu einsteigen und von Windows umsteigen möchten. Aber auch Profis werden Mint lieben, da bin ich mir sicher ;-)
Zum Download geht es hier entlang!

PS: Wer Linux Mint gemeinsam mit einem Office nutzen möchte, also Textverarbeitung, Präsentationen oder Tabellen benötigt, dem empfehle ich das bald erscheinende SoftMaker Office 2018! Es ist sehr schnell, wahlweise modern oder klassisch zu bedienen und schlägt in Sachen Komfort, Funktionen und Duden-Kontrolle LibreOffice um Längen!
Noch ist SoftMaker Office 2018 im Beta-Stadium, aber als Tester kann ich schon jetzt verraten, dass SoftMaker an einem wirklich guten Paket arbeitet!

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